Volle Woche, leere Woche.
Immer die gleiche Frage.
In der vollen Woche fehlt die Zeit für Akquise. In der leeren fehlt die Liste, bei der man anfangen könnte. Der Selbststarter dreht das um: Die Liste steht, bevor du sie brauchst.
Der Moment davor
„Zwei Kabinenplätze frei – und im Kalender steht nichts.“
Vorletzte Woche noch Überstunden, jetzt Löcher im Plan. Das Problem ist nicht die Arbeit in der Halle. Das Problem ist, dass niemand außerhalb weiß, dass du gerade Kapazität hast.
Unfälle sind nicht planbar. Fuhrparks schon.
Ein Karosserie- und Lackierbetrieb lebt von Ereignissen, die niemand vorhersagen kann. Genau deshalb ist es so wertvoll, viele Fahrzeuge in der Nähe zu kennen: Je mehr Firmenfahrzeuge in deinem Umkreis unterwegs sind, für die dein Name hinterlegt ist, desto gleichmäßiger wird der Auftragseingang – ohne dass du auch nur ein Fahrzeug zusätzlich kaputtmachen müsstest.
Genau dafür ist das Modul Firmenkunden gewinnen gebaut: Es macht aus „Wir müssten mal Gewerbekunden ansprechen“ eine Liste mit Reihenfolge.
So läuft es
Von der leeren Bühne
zum ersten Fuhrpark
Vier Schritte, die du im eigenen Takt gehst. Kein Kurs, kein Konzept – am Ende jedes Schritts liegt etwas, das du benutzen kannst.
Fuhrparks in deinem Umkreis
Handwerksbetriebe, Pflegedienste, Speditionen, Bauunternehmen, Autohäuser ohne eigene Lackierung: Die Zielliste holt sie aus deiner Region und schätzt je Eintrag, wie viele Fahrzeuge dahinterstehen. Betriebe mit eigener Lackiererei landen automatisch weiter unten.
Ansprache, die zur Halle passt
Zu jedem Eintrag entsteht ein Anschreiben, ein Telefoneinstieg und drei Einwandantworten. Beim Klassiker „Wir haben schon einen Partner“ geht es nie um Verdrängung, sondern um Überkapazitäten: Hagel, Saison, Urlaubszeiten, der zweite Ansprechpartner für den Fall, dass es beim ersten klemmt.
Rausgehen statt rumsitzen
Der Fahrplan sagt dir, bei wem du vorbeifährst, wen du anrufst und wer einen Brief bekommt. Wer nicht ans Telefon geht, bekommt Post mit QR-Code — du siehst, wer ihn gescannt hat, und rufst genau die an.
Dranbleiben, bis der erste Schaden kommt
Kein Fuhrpark wechselt beim ersten Anruf. Der Nachfassrhythmus hält die Kontakte am Leben, bis das erste Fahrzeug kaputtgeht — und dann bist du der Name, der einfällt.
Was in deinem Betrieb anders ist
Karosserie und Lack
hat eigene Regeln
Darauf zahlt der Vertrieb ein
- ✓Fuhrparks, die Parkrempler, Steinschlag und Bordsteinschäden mit einer festen Adresse abwickeln wollen
- ✓Autohäuser ohne eigene Lackierung, die einen verlässlichen Partner im Hintergrund brauchen
- ✓Aufbereitung, Folierung und Sonderarbeiten, die du in ruhigen Wochen einplanen kannst
- ✓Versicherungsagenturen im Ort, die deinen Betrieb kennen, wenn ein Kunde nach einer Werkstatt fragt
- ✓Die freie Werkstattwahl deiner Kunden – sie darf jeder nutzen, viele wissen es nur nicht
Das nimmt dir die Plattform ab
- ✓Die Recherche: Wer hat überhaupt Fahrzeuge in meinem Umkreis?
- ✓Die Einschätzung: Wo lohnt der Weg, wo ist schon eine eigene Lackiererei im Haus?
- ✓Das leere Blatt: Anschreiben, Telefoneinstieg und Einwandantworten liegen als Entwurf bereit
- ✓Den Briefversand: gedruckt, kuvertiert, frankiert, versendet – mit QR-Code je Empfänger
- ✓Die Nachverfolgung: wer reagiert hat, wer heute dran ist, wann du wieder anrufst
Was die Plattform nicht macht: dir die Gespräche abnehmen. Der Termin in der Halle, das Gespräch mit dem Fuhrparkleiter, der Preis – das bleibt deine Arbeit. Sie sorgt dafür, dass du sie überhaupt führen kannst.
Durchgerechnet
Wie das im Alltag
aussieht
Ein Beispielbetrieb, echte Preise, ehrliche Kennzeichnung: Was am Ende dabei herauskommt, hängt von deiner Region und deiner Ansprache ab – Ergebnisse erfinden wir hier nicht.
Karosserie- und Lackierbetrieb, 6 Mitarbeiter, Landkreis
Zwei Drittel Privatkunden, ein Drittel über Partner. In ruhigen Wochen stehen zwei Kabinenplätze leer, für Akquise war noch nie Zeit.
- 1Tag 1, nachmittagsEinrichtung und ZiellisteBetriebsprofil ausgefüllt, Umkreis 30 km, Branchen gewählt: Handwerk, Pflege, Bau, Transport. Ergebnis: eine Liste mit Firmen aus der Region, oben die mit vermutlich größerem Fuhrpark.
- 2Tag 1, abendsAnsprache für die oberen EinträgeJe Firma ein Anschreiben, ein Telefoneinstieg, drei Einwandantworten. Zwei Formulierungen umgeschrieben, weil sie nicht nach dem Chef klangen.
- 3Woche 1Anrufen und vorbeifahrenDie Nahen persönlich, die Weiteren telefonisch. Wer nicht erreichbar ist, bekommt einen Brief mit QR-Code – 10 Briefe sind im Startguthaben enthalten.
- 4Woche 2 bis 5Nachfassen im Dreier-TaktWiedervorlagen stehen in der Nachverfolgung. Wer den QR-Code gescannt hat, rutscht in der Anrufliste nach oben – das ist der Kontakt, bei dem es sich lohnt.
Kurz beantwortet
Wer, was, wann,
wie, wo, warum
Für welche K&L-Betriebe ist das gedacht?
Für inhabergeführte Karosserie- und Lackierbetriebe, die heute überwiegend von Privatkunden und Zuweisungen leben und einen zweiten, eigenen Auftragskanal aufbauen wollen. Betriebsgröße spielt keine Rolle, verfügbare Zeit schon: rund zwei Stunden pro Woche.
Was ist der Unterschied zu Werbung?
Werbung wartet, bis jemand einen Schaden hat und sucht. Vertrieb spricht Betriebe an, bevor der Schaden passiert, und sorgt dafür, dass dein Name schon hinterlegt ist. Für K&L-Betriebe ist das der stabilere Weg, weil Unfälle nicht planbar sind – Fuhrparks aber schon.
Wann ist der richtige Zeitpunkt?
In der ruhigen Phase, nicht in der vollen. Wer erst anfängt, wenn die Bühnen leer sind, wartet noch Wochen auf Wirkung. Wer in der vollen Woche zwei Stunden investiert, hat vier Wochen später etwas davon.
Wie läuft die Ansprache konkret ab?
Erst der Brief oder der Anruf, dann der Termin vor Ort. Für den Vor-Ort-Termin liegt ein Leitfaden bereit, inklusive drei Preissituationen. Die Plattform erfindet nichts über deinen Betrieb – was im Text steht, kommt aus deinem Betriebsprofil.
Wo kommen die Firmen her?
Aus offenen Geodaten deiner Region, gefiltert nach Radius und Branche, auf Wunsch angereichert aus dem Handelsregister. Du entscheidest, wie weit der Umkreis geht – 15 km in der Stadt, 40 km auf dem Land.
Warum gerade Firmenkunden?
Ein Privatkunde kommt alle paar Jahre. Ein Fuhrpark mit dreißig Fahrzeugen hat ständig etwas: Parkrempler, Steinschlag, Bordsteinschaden, Folierung, Aufbereitung. Und er entscheidet selbst, wohin er fährt.
Bevor du fragst
Die Fragen aus der Halle
Wir bekommen unsere Fahrzeuge über Partner und Zuweisungen. Wozu Vertrieb?
Weil du bei zugewiesenen Fahrzeugen nicht bestimmst, wie viele es nächsten Monat sind. Eigene Firmenkunden sind der Teil deiner Auslastung, über den du selbst entscheidest – als zweites Standbein neben dem, was ohnehin läuft. Die Plattform stellt nichts gegeneinander, sie baut dir das eigene Bein auf.
Die meisten Fuhrparks haben doch längst eine Werkstatt.
Fast immer. Deshalb zielt die Ansprache auf Überkapazitäten statt auf Verdrängung: Was passiert bei Hagel, in der Urlaubszeit, bei Terminstau? Wer als zweiter Betrieb hinterlegt ist, bekommt genau dann die Fahrzeuge – und bleibt oft, wenn es einmal gut lief.
Lohnt sich das bei uns überhaupt? Wir haben nur vier Mitarbeiter.
Gerade dann. Ein einziger Fuhrpark mit fünfzehn Fahrzeugen verändert die Auslastung eines kleinen Betriebs deutlich stärker als bei einem großen. Und du brauchst keine Kampagne, sondern eine Liste, an der du der Reihe nach arbeitest.
Wer soll das bei uns machen? Ich stehe selbst in der Halle.
Das ist die entscheidende Frage – und die einzige, an der es wirklich scheitert. Es muss nicht der Chef sein: Büro, Partnerin, Sohn oder Tochter im Betrieb funktionieren genauso, weil der Ablauf vorgibt, was wann zu tun ist. Wenn niemand die zwei Stunden hat, ist Abgeben ehrlicher – nachzulesen im Vergleich der vier Wege.
Wie viele Aufträge bringt das?
Das sagen wir bewusst nicht. Wir haben keine belastbare Rücklaufquote für deinen Betrieb, deine Region und deine Ansprache – und erfundene Zahlen sind das Letzte, was du gebrauchen kannst. Was wir zeigen: den Ablauf, die echten Kosten und ein durchgerechnetes Beispiel, das als Beispiel gekennzeichnet ist.
Was kostet der Selbststarter für einen K&L-Betrieb?
249 € Einrichtung einmalig, danach 99 € im Monat für das Modul Firmenkunden gewinnen – inklusive 20 Handelsregister-Abrufe und 10 Briefe Startguthaben. Alles netto zzgl. MwSt., monatlich kündbar.
Neben den Firmenkunden lohnt sich für K&L-Betriebe fast immer der zweite Weg: Bestandskunden aktivieren. Wer vor drei Jahren eine Delle machen ließ, macht auch die nächste machen – wenn er sich erinnert. Und über den Agenturvertrieb sprichst du die Versicherungsagenturen in deinem Ort an, bei denen deine künftigen Kunden nach einer Werkstatt fragen.
Anderer Betrieb?
Dieselbe Plattform, andere Sprache
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Ansehen →Wer dahintersteht
Nicht aus einer Agentur.
Aus der Halle.
Selbststarter kommt von Christoph Brinke – gelernter Lackierer, danach Kfz-Sachverständiger, zuletzt auf der anderen Seite des Tisches. Über 15 Jahre in der Branche, aus drei Blickwinkeln.
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kommt bestimmt.
Die Frage ist, ob bis dahin eine Liste existiert, bei der du anfangen kannst. Einrichten dauert einen Nachmittag.
Platz sichern und mitentscheiden


