Der Kunde fragt seinen Vermittler.
Und der nennt einen Namen.
Nach einem Unfall ruft kaum jemand zuerst eine Werkstatt an. Er ruft den an, bei dem er versichert ist. Was dann gesagt wird, entscheidet, wohin das Fahrzeug fährt.
Der Moment davor
„Ein Anruf – und plötzlich kommen weniger Fahrzeuge. Entschieden hat das jemand anderes.“
Solange dein Auftragseingang an einem einzigen Faden hängt, entscheidet ein Fremder über deine Auslastung. Mehrere Zubringer in der Region sind kein Luxus, sondern die Absicherung.
In jeder Kleinstadt sitzen ein paar Leute, die täglich gefragt werden
Versicherungsagenturen und Vermittler beraten dieselben Menschen, die deine Kunden sind – nur früher. Sie sind bei der Frage dabei, die du sonst nie mitbekommst: „Und wo bringe ich den Wagen jetzt hin?"
Wer dann genannt wird, ist selten der billigste Betrieb. Es ist der, den der Vermittler kennt – und bei dem er sicher ist, dass sein Kunde gut behandelt wird und er sich nicht blamiert.
Es geht ausschließlich um Empfehlung aus Überzeugung. Kein Geld, keine Provision, keine Gegenleistung, keine Absprache. Alles andere ist wettbewerbsrechtlich angreifbar – und wird auch verfolgt.
So läuft es
Präsenz statt Abschluss
Diese Schiene funktioniert anders als Firmenkundenakquise. Niemand entscheidet sich beim ersten Besuch. Entschieden wird beim dritten – wenn klar ist, dass du wiederkommst.
Agenturen finden
Die Zielliste sammelt Agenturen und Vermittlerbüros in deinem Umkreis und erkennt, zu welcher Gesellschaft sie gehören.
Gesellschaft verstehen
Je Haus ist hinterlegt, was dort üblich ist: wo zentral entschieden wird, wo Besuche ungern gesehen sind, wo Vermögensberater das Geschäft steuern.
Passend ansprechen
Der Einstieg wird auf die Gesellschaft zugeschnitten. Ein DVAG-Büro spricht man anders an als eine Allianz-Agentur.
Wiederkommen
Fester Rhythmus mit Wiedervorlagen: kurz vorbei, Hallo sagen, sichtbar bleiben. Nicht verkaufen – bekannt werden.
Das eigentliche Angebot
Lade sie in deine Halle ein.
Das schlägt jeden Besuch.
Das größte Vorurteil gegenüber Karosserie- und Lackierbetrieben ist der Hinterhof. Dagegen hilft kein Prospekt – nur der eigene Augenschein.
Sie sehen die Halle
Wer einmal in einer sauberen Werkstatt mit moderner Lackierkabine gestanden hat, empfiehlt anders als jemand, der nur einen Namen kennt.
Sie lernen dich kennen
Vermittler empfehlen Menschen, nicht Firmen. Ein Gesicht, ein Händedruck und ein ehrliches Gespräch wiegen mehr als jede Broschüre.
Sie können etwas mitnehmen
Was der Kunde nach einem Unfall wissen muss – zur freien Werkstattwahl, zum Ablauf, zum Ersatzwagen. Material, das dem Vermittler die Beratung leichter macht.
Was geht und was nicht
Das geht
- ✓Dich und deinen Betrieb persönlich vorstellen
- ✓Die Agentur in deine Halle einladen und zeigen, wie gearbeitet wird
- ✓Sachliche Informationen zur freien Werkstattwahl bereitstellen
- ✓Erreichbar sein – kurze Wege, schnelle Rückmeldung, verlässliche Termine
- ✓Regelmäßig vorbeischauen, ohne jedes Mal etwas zu wollen
Das geht nicht
- –Provision oder Beteiligung für vermittelte Aufträge
- –Gegenleistungen jeder Art als Bedingung für eine Empfehlung
- –Absprachen, die den Kunden in seiner Wahl einschränken
- –Wertvolle Geschenke – bei einigen Gesellschaften ist selbst die Annahme untersagt
- –Aussagen über Dritte, die du nicht belegen kannst
Diese Hinweise ersetzen keine Rechtsberatung. Sie geben wieder, woran wir uns in der Praxis halten.
Kurz erklärt
Wer, was, wie oft — und was erlaubt ist
Diese Schiene funktioniert nach anderen Regeln als Firmenkundenakquise. Die wichtigsten stehen hier.
Wen spreche ich überhaupt an?
Versicherungsagenturen und Vermittlerbüros in deinem Umkreis — also die Menschen, bei denen ein Kunde nach einem Unfall zuerst anruft. Die Zielliste erkennt zusätzlich, zu welcher Gesellschaft eine Agentur gehört.
Was biete ich einer Agentur an?
Verlässlichkeit und einen kurzen Weg. Konkret: dass ihr Kunde schnell drankommt, gut behandelt wird und die Agentur sich mit der Empfehlung nicht blamiert. Kein Geld, keine Provision, keine Gegenleistung — das wäre wettbewerbsrechtlich angreifbar.
Wo findet der Kontakt statt?
Vor Ort im Büro der Agentur — und im besten Fall bei dir in der Halle. Der eigene Augenschein räumt das Hinterhof-Vorurteil ab, gegen das kein Prospekt ankommt. Deshalb ist die Einladung in den Betrieb das eigentliche Angebot.
Wann kommt die erste Empfehlung?
Selten nach dem ersten Besuch. Entschieden wird meist beim dritten oder vierten — wenn klar ist, dass du wiederkommst. Rechne in Monaten, nicht in Wochen, und plane den Rhythmus entsprechend.
Wie oft soll ich vorbeischauen?
Regelmäßig und kurz, statt selten und lang. Ein fester Takt von etwa sechs Wochen, jedes Mal ohne konkretes Anliegen — die Wiedervorlagen stehen im Mini-CRM, damit kein Büro über Monate durchrutscht.
Warum lohnt sich der lange Atem?
Weil eine Agentur nicht einen Auftrag bringt, sondern eine Quelle ist. Wer einmal empfohlen wird und liefert, wird wieder empfohlen — und zwar an Kunden, die von sich aus kommen und nicht über einen Preisvergleich.
Einmal durchgespielt
Ein halbes Jahr Agenturvertrieb
Ein erfundener Ablauf, wie er realistisch aussehen kann. Ob und wann empfohlen wird, entscheiden die Menschen in den Büros — deshalb steht hier keine erfundene Trefferquote.
Karosserie- und Lackierbetrieb, Inhaber übernimmt die Besuche selbst
Bisher kamen die Fahrzeuge überwiegend über eine einzige Quelle. Ziel: mehrere Zubringer in der Region, damit der Auftragseingang nicht an einem Faden hängt.
- 1Woche 1Zielliste erzeugenUmkreis 20 km, Schiene Agenturvertrieb. Ergebnis: 14 Agenturen und Vermittlerbüros, dazu die Zuordnung zur jeweiligen Gesellschaft und die Hinweise, was dort üblich ist.
- 2Woche 2Ansprache je GesellschaftDer Einstieg wird pro Haus zugeschnitten — ein Vermögensberater-Büro spricht man anders an als eine klassische Agentur. Kein Provisionsangebot, nirgends.
- 3Woche 3 bis 5Erste RundeAlle 14 Büros einmal persönlich besucht, kurz vorgestellt, Visitenkarte da gelassen. Notizen und Wiedervorlage in sechs Wochen landen im Mini-CRM.
- 4Monat 2 bis 6Dranbleiben und einladenAlle sechs Wochen kurz vorbei. Wer Interesse zeigt, wird in die Halle eingeladen und sieht, wie gearbeitet wird — das ist der Punkt, an dem aus Bekanntheit Vertrauen wird.
Bevor du fragst
Die Fragen, die jetzt kommen
Darf ich einer Versicherungsagentur etwas dafür zahlen, dass sie mich empfiehlt?
Nein. Eine Empfehlung gegen Provision oder eine andere Gegenleistung ist wettbewerbsrechtlich angreifbar – von §§ 3 und 3a UWG bis hin zu § 299 StGB bei Angestellten. Die Wettbewerbszentrale geht dagegen aktiv vor. Der Selbststarter-Ablauf ist bewusst so gebaut, dass es um Vertrauen und Erreichbarkeit geht, nicht um Geld: kein Provisionsangebot, keine Gegenleistung, keine Absprache.
Warum sollte ein Vermittler mich überhaupt empfehlen?
Weil sein Kunde nach einem Unfall bei ihm anruft und eine Empfehlung erwartet – und weil eine schlechte Empfehlung auf ihn zurückfällt. Er empfiehlt den Betrieb, den er kennt, dessen Halle er gesehen hat und bei dem er sicher ist, dass sein Kunde gut behandelt wird. Deine Aufgabe ist, dieser Betrieb zu sein.
Was ist der Unterschied zu normaler Kaltakquise?
Der Rhythmus. Eine Agentur entscheidet sich nicht beim ersten Besuch für dich, sondern nach dem dritten oder vierten – wenn klar ist, dass du wiederkommst. Deshalb arbeitet diese Schiene mit Präsenz statt mit Abschluss: vorbeifahren, kurz Hallo sagen, im Kopf bleiben.
Muss ich zu jeder Gesellschaft anders auftreten?
Ja, und genau dabei hilft die Plattform. Die Zielliste erkennt, zu welcher Gesellschaft eine Agentur gehört, und hinterlegt dazu, was dort üblich ist – bei manchen Häusern sind Besuche in der Zentrale ungern gesehen, bei anderen laufen Entscheidungen zentral, wieder andere werden über Vermögensberater gesteuert. Diese Hinweise fließen in die erzeugte Ansprache ein.
Was ist mit Geschenken und Aufmerksamkeiten?
Vorsicht. Kleine Aufmerksamkeiten ohne Gegenleistungscharakter sind üblich, aber die Grenze zur unzulässigen Beeinflussung ist schmal – und einige Gesellschaften untersagen ihren Vermittlern die Annahme ausdrücklich. Die Plattform weist bei den betroffenen Gesellschaften darauf hin. Im Zweifel: lieber ein guter Eindruck als ein Präsent.
Ist der Agenturvertrieb ein eigenes Modul?
Nein, er steckt im Modul Firmenkunden gewinnen für 99 € netto im Monat. Beim ersten Schritt wählst du deine Schiene: Agenturvertrieb, Firmenkunden oder Autohaus und freie Werkstatt – einzeln oder kombiniert.
Wer dahintersteht
Nicht aus einer Agentur.
Aus der Halle.
Selbststarter kommt von Christoph Brinke – gelernter Lackierer, danach Kfz-Sachverständiger, zuletzt auf der Steuerungsseite. Über 15 Jahre in der Branche, aus drei Blickwinkeln.
Passt dazu
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Firmenkunden und Fuhrparks gewinnen
Zielliste aus deinem Umkreis, qualifiziert und mit fertiger Ansprache – vom ersten Anruf bis zum Termin.
Ansehen →Bestandskunden aktivieren
Deine Kundenkartei arbeitet wieder: Aktionen nach Anlass, per E-Mail und Brief, mit Anrufliste am Ende.
Ansehen →Echte Briefe mit QR-Code – und du weißt, wer reagiert hat
Gedruckt, kuvertiert, frankiert, versendet. Jeder Brief mit eigenem Code, jede Reaktion messbar.
Ansehen →Die Empfehlung fällt in drei Sekunden.
Vorbereitet wird sie über Monate.
Der Agenturvertrieb steckt im Modul Firmenkunden gewinnen – du wählst ihn beim ersten Schritt als deine Schiene.
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