Deine beste Liste
liegt im Werkstattsystem.
Jeder Kunde, der bei dir war, hat ein Fahrzeug, das älter wird: HU, Wartung, Reifen, Verschleiß. Du musst keine neuen Kunden erfinden – du musst die alten zum richtigen Zeitpunkt erreichen.
Der Moment davor
„Nächste Woche sind nur drei Termine drin.“
Die Kartei hat über tausend Einträge, die Halle ist trotzdem halb leer. Nicht weil die Kunden weg sind – sondern weil niemand sie erinnert hat.
Kunden springen nicht ab. Sie schlafen ein.
Der typische verlorene Werkstattkunde hat sich nicht geärgert. Er hatte einen HU-Termin, hat kurz überlegt, wen er anruft, und jemand anderes war schneller. Beim nächsten Mal ist der andere dann schon der neue Stammbetrieb.
Genau da setzt das Modul Bestandskunden aktivieren an: Es macht aus den Feldern deines Werkstattsystems Anlässe – und aus Anlässen Termine. Für die planbare Grundauslastung kommt die Zielliste für Firmenfahrzeuge dazu.
So läuft es
Von der Kartei
zum Termin
Vier Schritte im eigenen Takt. Nach jedem Schritt liegt etwas vor, das du benutzen kannst – kein Kurs, keine Theorie.
Kartei prüfen, nicht raten
Zuerst schaust du nach, was dein Werkstattsystem überhaupt hergibt: Kennzeichen, Erstzulassung, HU-Termin, Reifeneinlagerung, letzte Rechnung. Der Datencheck sagt dir vorher, welche Anlässe damit möglich sind – und welche Spalte dir noch fehlt.
Kunden nach Anlass ansprechen
Aus den Feldern werden Anlässe: HU fällig, Reifen eingelagert, Fahrzeug wird vier Jahre alt, seit 18 Monaten nicht da gewesen. Zu jedem Anlass entsteht ein Text für E-Mail und Brief – mit den Platzhaltern, die auch wirklich gefüllt sind.
Firmenfahrzeuge dazuholen
Parallel baust du die Zielliste für Gewerbekunden auf: der Elektriker mit sechs Transportern, der Pflegedienst mit zwölf Kleinwagen, der Landschaftsbauer mit Anhängern. Für Wartung und HU sind das planbare Termine – genau das, was eine Werkstatt braucht.
Sehen, wer reagiert hat
Jede E-Mail und jeder Brief trägt einen eigenen Code. Wer klickt oder den QR-Code scannt, steht am nächsten Tag oben auf deiner Anrufliste. Du rufst nicht ins Blaue an, sondern bei denen, die gerade auf dich geschaut haben.
Anlässe, die eine Werkstatt hat
Zehn Gründe,
sich zu melden
Welche davon du nutzen kannst, hängt allein davon ab, welche Spalten dein Export mitbringt. Der Datencheck sagt es dir, bevor du anfängst.
Aus dem Fahrzeug
- ✓Hauptuntersuchung wird fällig – die Erinnerung, die fast jeder braucht
- ✓Erstzulassung liegt Jahre zurück: Zeit für Zahnriemen, Bremsen, Inspektion
- ✓Reifen liegen bei dir eingelagert – Wechseltermin steht an
- ✓Kilometerstand deutet auf die nächste Wartung hin
- ✓Fahrzeug wurde bei dir gekauft und war seitdem nicht mehr da
Aus der Beziehung
- ✓Seit über 18 Monaten nicht mehr in der Werkstatt gewesen
- ✓Kunde seit fünf Jahren – ein Grund, sich einmal zu bedanken
- ✓Angebot wurde erstellt, aber nie beauftragt
- ✓Saisonstart: Klimaanlage, Urlaubscheck, Winterreifen
- ✓Neue Leistung im Betrieb, die zum Fahrzeug des Kunden passt
Jede Aktion geht nur an die Kunden, für die der Anlass wirklich zutrifft. Das ist der Unterschied zwischen einer Erinnerung, über die sich jemand freut, und Werbung, die weggeworfen wird.
Durchgerechnet
Wie das im Alltag
aussieht
Ein Beispielbetrieb mit echten Preisen. Wie viele Kunden zurückkommen, hängt von deiner Kartei ab – diese Zahl erfinden wir hier nicht.
Freie Werkstatt, 4 Mitarbeiter, 1.100 Kunden in der Kartei
Werkstattsystem kann Kennzeichen, Name, Adresse, letzte Rechnung und Reifeneinlagerung exportieren. HU-Termin steht nur teilweise drin.
- 1Tag 1Datencheck und ImportCheckliste durchgegangen, passende Exportvorlage erzeugt, Datei hochgeladen. Der Kompass zeigt danach, welche Anlässe freigeschaltet sind und welche Spalte noch fehlt.
- 2Tag 2Erste Aktion: eingelagerte ReifenNur die Kunden mit eingelagerten Reifen bekommen die Nachricht – Text und Betreff entstehen aus dem Anlass, du liest gegen und änderst, was nicht nach dir klingt.
- 3Tag 3Versand per E-Mail, Rest per BriefKunden mit E-Mail-Adresse bekommen die Nachricht digital, die übrigen einen Brief mit QR-Code. E-Mail an eigene Kunden ist im Modul enthalten, Briefe kosten nach Verbrauch.
- 4Ab Tag 4Anrufliste abarbeitenWer geklickt oder gescannt hat, steht oben. Diese Kunden ruft das Büro an und macht direkt den Termin – der Rest bleibt für die nächste Aktion in der Kartei.
Kurz beantwortet
Wer, was, wann,
wie, wo, warum
Für welche Werkstätten passt das?
Für freie Kfz-Werkstätten mit eigener Kundenkartei – ob Meisterbetrieb mit drei Leuten oder Werkstatt mit angeschlossener Reifeneinlagerung. Wichtig ist nicht die Größe, sondern dass jemand zwei Stunden pro Woche übernimmt.
Was bringt mehr: Bestandskunden oder Neukunden?
In einer Werkstatt fast immer die Bestandskunden. Die Adressen hast du schon, die Leute kennen dich, und jeder Anlass ist ein echter Termin. Firmenfahrzeuge sind der zweite Schritt – sie machen die Auslastung planbarer.
Wann verschickt man welche Aktion?
Anlassbezogen statt nach Kalender: HU-Erinnerung sechs bis acht Wochen vorher, Reifenwechsel vor dem ersten Frost und im Frühjahr, Rückholaktion bei Kunden, die länger nicht da waren. Die Plattform meldet dir montags, welcher Anlass gerade genug Kunden trifft.
Wie kommen meine Kundendaten hinein?
Über einen Export aus deinem Werkstattsystem. Du bekommst eine Vorlage, die genau zu den Feldern passt, die dein System kann. Fehlende Spalten kannst du später nachliefern – bestehende Kunden werden über das Kennzeichen erkannt und ergänzt, nicht doppelt angelegt.
Wo liegen die Daten?
Auf Servern in Frankfurt, in deinem eigenen Zugang. Andere Betriebe sehen deine Kunden nicht. Abmeldungen werden zentral geführt, damit niemand doppelt angeschrieben wird.
Warum reicht Mundpropaganda nicht mehr?
Weil Kunden nicht abspringen, sondern einschlafen. Wer zwei Jahre nicht da war, ist selten böse – er hat nur beim letzten HU-Termin bei jemand anderem angerufen, der zufällig früher dran war. Eine Erinnerung zum richtigen Zeitpunkt holt genau diese Leute zurück.
Bevor du fragst
Die Fragen aus der Werkstatt
Ist das nicht einfach Newsletter-Versand?
Nein. Ein Newsletter geht an alle und heißt „Neuigkeiten aus der Werkstatt“. Hier bekommt eine klar umrissene Gruppe eine Nachricht zu einem konkreten Anlass – zum Beispiel nur die Kunden mit eingelagerten Reifen, kurz vor dem Wechsel. Deshalb sind die Rückmeldungen Termine und keine Klicks.
Dürfen wir unsere Bestandskunden überhaupt anschreiben?
Eigene Kunden per Post anzuschreiben ist unproblematisch, solange kein Werbewiderspruch vorliegt. Für E-Mail an Bestandskunden gilt § 7 Abs. 3 UWG mit klaren Bedingungen: eigene Kunden, ähnliche Leistung, Abmeldemöglichkeit in jeder Nachricht. Genau so ist die Plattform gebaut – inklusive zentraler Abmeldeliste. Fremde Adresslisten gehören nicht hinein.
Unser Werkstattsystem kann keinen sauberen Export.
Das ist der Normalfall, nicht die Ausnahme. Deshalb beginnt das Modul mit dem Datencheck: Was kann dein System, welche Anlässe schaltest du damit frei, welche Spalte fehlt noch. Auch eine unvollständige Liste ist ein Anfang – fehlende Felder lieferst du später nach.
Wie oft darf ich meine Kunden anschreiben?
So oft, wie es einen echten Anlass gibt – in der Praxis heißt das für die meisten Kunden ein- bis dreimal im Jahr. Die Plattform achtet darauf, dass dieselbe Gruppe nicht in kurzem Abstand mehrfach dieselbe Aktion bekommt.
Was kostet das für eine freie Werkstatt?
249 € Einrichtung einmalig. Danach 99 € im Monat für Firmenkunden gewinnen, mit dem Modul Bestandskunden aktivieren zusammen 149 € im Monat. E-Mails an die eigenen Kunden sind darin unbegrenzt, Briefe rechnest du nach Verbrauch. Netto zzgl. MwSt., monatlich kündbar.
Wie viele Kunden kommen dadurch zurück?
Dazu nennen wir keine Zahl. Wir haben keine gemessene Rücklaufquote für deine Kartei und deine Region, und eine erfundene würde dir die Planung kaputtmachen. Was du bekommst: den Ablauf, die echten Kosten und eine Auswertung, die dir hinterher zeigt, wer reagiert hat.
Anderer Betrieb?
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