Autohaus

Die Werkstatt füllt der Service.
Nicht der Neuwagen.

Fahrzeugverkauf schwankt mit dem Markt. Der Service ist der Teil, den du selbst steuern kannst – über Fuhrparks in der Region und über die Kunden, die nach der Garantie leise verschwunden sind.

Ab 99 € im MonatFür Service und GewerbegeschäftMonatlich kündbar

Der Moment davor

Montag, 8:30 Uhr

„Der Werkstattplan hat Lücken – und keiner weiß, warum.“

Die Zulassungen laufen, der Empfang ist besetzt, trotzdem stehen Hebebühnen still. Die Kunden von vor drei Jahren sind nicht wütend weggegangen. Sie sind nach der Garantie einfach woanders hin.

Das Autohaus hat zwei Kanäle – bespielt wird meist nur einer

Für den Fahrzeugverkauf gibt es Kampagnen, Vorgaben und Budgets. Für den Service gibt es die Hoffnung, dass die Leute wiederkommen. Dabei ist der Service der Bereich, in dem du selbst entscheidest, wen du ansprichst: die Firmen im Umkreis und deine eigenen Bestandskunden.

Der Selbststarter gibt dem Service ein eigenes Werkzeug – die Zielliste für Fuhrparks und die Aktionen für Servicekunden.

So läuft es

Vier Schritte,
die der Service selbst geht

Kein Projekt, kein Konzeptpapier: Nach jedem Schritt liegt ein Ergebnis vor, mit dem die Serviceannahme arbeiten kann.

01

Den Serviceleiter zum Vertrieb machen

Im Autohaus liegt der Vertrieb traditionell beim Fahrzeugverkauf – der Service verwaltet, was hereinkommt. Der Selbststarter dreht das um: Der Service bekommt eine eigene Liste und einen eigenen Fahrplan, unabhängig vom Neuwagengeschäft.

Schritt 1
02

Gewerbliche Halter in der Region

Handwerk, Pflege, Bau, Transport, Vereine, Kommunen: Die Zielliste zeigt, wer im Umkreis Fahrzeuge hält, und schätzt die Größe. Bei jedem Eintrag steht der wahrscheinliche Ansprechpartner – im Autohaus geht der Weg über den Serviceleiter, nicht über die Verkaufstheke.

Schritt 2
03

Servicekunden zurückholen

Nach Garantieende wandern viele Kunden ab, ohne es je zu sagen. Aus den Daten deines Systems werden Anlässe: Fahrzeug wurde bei dir gekauft und war seit zwei Jahren nicht mehr da, HU steht an, Erstzulassung liegt Jahre zurück.

Schritt 3
04

Termine statt Zufälle

Jede Nachricht und jeder Brief ist messbar. Wer reagiert, landet auf der Anrufliste der Serviceannahme – und wird angerufen, solange das Interesse frisch ist.

Schritt 4

Wo im Autohaus der Hebel sitzt

Zwei Gruppen,
die niemand anspricht

Gewerbliche Halter im Umkreis

  • ✓Handwerksbetriebe mit Transportern, die Ausfallzeit hassen
  • ✓Pflegedienste und soziale Träger mit vielen kleinen Fahrzeugen
  • ✓Bau- und Landschaftsbau mit Anhängern und Sonderaufbauten
  • ✓Kommunen, Vereine und Verbände mit festem Fahrzeugbestand
  • ✓Freie Werkstätten ohne eigene Ausstattung für bestimmte Arbeiten

Deine eigenen Servicekunden

  • ✓Fahrzeug bei dir gekauft, seit Garantieende nicht mehr gesehen
  • ✓Hauptuntersuchung steht an – die Erinnerung kommt sonst von woanders
  • ✓Erstzulassung liegt Jahre zurück: die großen Wartungen stehen an
  • ✓Eingelagerte Räder, die zweimal im Jahr einen Termin bedeuten
  • ✓Angebot erstellt, nie beauftragt – ein Anruf wert

Beide Gruppen stehen bereits in deinen Systemen oder vor deiner Haustür. Es fehlt nicht die Reichweite – es fehlt die Reihenfolge, in der man sie abarbeitet.

Durchgerechnet

Wie das im Alltag
aussieht

Ein Beispielhaus mit echten Preisen. Wie viele Fahrzeuge daraus werden, hängt von deinem Standort ab – diese Zahl erfinden wir nicht.

Beispiel · frei erfunden

Autohaus mit eigener Werkstatt, 5 Hebebühnen

Serviceauslastung schwankt stark, Gewerbegeschäft läuft nur über zwei Bestandskunden. Export aus dem System liefert Kennzeichen, Kaufdatum, letzte Werkstattrechnung.

  1. 1Woche 1
    Einrichtung und zwei Listen
    Betriebsprofil, Umkreis 35 km, gewerbliche Branchen ausgewählt. Parallel den Servicedaten-Export hochgeladen; der Kompass zeigt, welche Anlässe damit möglich sind.
  2. 2Woche 1
    Rückholaktion für Servicekunden
    Nur die Kunden, die bei dir gekauft haben und seit über zwei Jahren nicht da waren. E-Mail an alle mit Adresse, Brief mit QR-Code an den Rest.
  3. 3Woche 2
    Erste Runde Gewerbekunden
    Der Serviceleiter nimmt die oberen Einträge: Anschreiben raus, danach Anruf. Für den Vor-Ort-Termin liegt ein Leitfaden mit drei Preissituationen bereit.
  4. 4Ab Woche 3
    Anrufliste und Wiedervorlagen
    Wer geklickt oder gescannt hat, steht oben. Alles andere läuft im Dreier-Takt weiter, damit kein Kontakt liegen bleibt.
Kosten im ersten Monat: 249 € Einrichtung + 149 € für beide Module, dazu die Briefe über das Startguthaben hinaus. Danach 149 € im Monat, netto zzgl. MwSt.

Kurz beantwortet

Wer, was, wann,
wie, wo, warum

Wer

Für welche Autohäuser ist das gedacht?

Für inhabergeführte Autohäuser mit eigener Werkstatt, ob mit Fabrikatsbindung oder frei. Der Nutzen liegt im Service und im Gewerbegeschäft, nicht im Neuwagenverkauf – dort gelten ohnehin die Vorgaben des Herstellers.

Was

Was ist der Unterschied zur Herstellerkampagne?

Herstellerkampagnen laufen bundesweit und gleichzeitig bei allen Partnern. Hier geht es um deinen Umkreis, deine Kundenliste und deine Ansprache – die Betriebe, die nur du vor der Haustür hast.

Wann

Wann lohnt sich der Start?

Bevor die Serviceauslastung einbricht, nicht danach. Gewerbekunden entscheiden selten spontan; zwischen erstem Kontakt und erstem Fahrzeug liegen oft Wochen. Wer im ruhigen Quartal anfängt, hat im nächsten etwas davon.

Wie

Wie kommen die Servicedaten hinein?

Über einen Export aus dem Dealer-Management-System. Eine Schnittstelle gibt es bewusst nicht – zu viele Systeme, zu unterschiedliche Stände. Stattdessen bekommst du eine Vorlage passend zu den Feldern, die dein System exportieren kann; nachliefern geht später jederzeit.

Wo

Wo endet der Umkreis?

Beim Service dort, wo ein Fahrzeug noch bereit ist hinzufahren – in der Fläche 30 bis 40 km, in Ballungsräumen deutlich weniger. Du legst den Radius selbst fest und kannst ihn jederzeit ändern.

Warum

Warum Gewerbekunden statt mehr Werbung?

Weil ein Fuhrpark planbare Termine bringt: Wartung, HU, Reifen, Schäden. Das füllt die Werkstatt gleichmäßiger als Anzeigen, die nur wirken, solange Budget läuft.

Bevor du fragst

Die Fragen aus dem Autohaus

Wir haben eine Marketingabteilung beim Hersteller. Wozu noch etwas Eigenes?

Die Herstellerkampagnen bewerben Fahrzeuge und Aktionen, nicht deinen Serviceradius. Kein Hersteller ruft für dich den Elektrobetrieb zwei Orte weiter an, der acht Transporter fährt. Genau diese Lücke füllt der Selbststarter – zusätzlich zu dem, was ohnehin läuft.

Unser Verkauf spricht Gewerbekunden doch schon an.

Der Verkauf spricht über Fahrzeuge, meist wenn eine Anschaffung ansteht. Der Service spricht über Betreuung: Wartung, HU, Schäden, Räderwechsel, Hol- und Bringservice. Das sind zwei verschiedene Gespräche – und das zweite führt sonst niemand.

Wer bedient das im Autohaus?

In der Praxis der Serviceleiter oder jemand aus der Serviceannahme, oft zusammen mit dem Büro. Der Ablauf ist so gebaut, dass er ohne Marketingwissen funktioniert: Liste, Reihenfolge, Textentwurf, Wiedervorlage. Zwei Stunden pro Woche reichen.

Dürfen wir unsere Servicekunden per E-Mail anschreiben?

Eigene Kunden zu ähnlichen Leistungen anzuschreiben ist unter den Bedingungen von § 7 Abs. 3 UWG möglich – eigene Kundenbeziehung, ähnliche Leistung, Abmeldemöglichkeit in jeder Nachricht. Die Plattform führt eine zentrale Abmeldeliste und bringt den Hinweis in jeder Nachricht mit. Zugekaufte Adressen gehören nicht hinein.

Wie viele Fuhrparks gewinnen wir damit?

Das sagen wir nicht, weil wir es für deinen Standort nicht gemessen haben. Zahlen, die wir nicht belegen können, stehen auf diesen Seiten nicht. Was du bekommst, ist der Ablauf, die echten Kosten und eine Auswertung, aus der du deine eigene Quote ablesen kannst.

Was kostet das für ein Autohaus?

249 € Einrichtung einmalig, danach 99 € im Monat für Firmenkunden gewinnen. Mit dem Modul für die Servicekunden zusammen 149 € im Monat. Netto zzgl. MwSt., monatlich kündbar – unabhängig von Vorgaben deines Herstellers.

Wer dahintersteht

Nicht aus einer Agentur.
Aus der Halle.

Selbststarter kommt von Christoph Brinke – gelernter Lackierer, danach Kfz-Sachverständiger, zuletzt auf der anderen Seite des Tisches. Über 15 Jahre in der Branche, aus drei Blickwinkeln.

Der Werkstattplan füllt sich nicht
von allein.

Zwei Listen, ein Fahrplan, zwei Stunden pro Woche im Service. Einrichten dauert einen Nachmittag.

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